Sonntag |
04.03.12 |
17:15 |
Montag |
05.03.12 |
20:15 |
Menschen aus aller Welt warten gebannt auf dem Petersplatz in Rom. Aus dem Kamin der Sixtinischen Kapelle steigt weisser Rauch auf, das Zeichen dafür, dass ein neuer Papst gewählt wurde. Doch im Innern des Vatikans spielt sich – unter grösster Geheimhaltung – derweil eine ganz andere Geschichte ab. Nanni Moretti liefert einen neuen Film, der in Italien heiss diskutiert wurde und zum Publikumsrenner avancierte. Der renommierte italienische Filmemacher erzählt die Geschichte eines verzweifelten Papstkandidaten mit viel warmherziger Komik. In der Rolle des Papstes brilliert Michel Piccoli.
Sonntag |
01.04.12 |
17:15 |
Montag |
02.04.12 |
20:15 |
Marcel Marx, früher Autor und wohlbekannter Bohemien, hat sich nach Le Havre zurückgezogen. Hier lebt er zufrieden mit seiner Frau Arletty und geht der ehrenwerten, aber wenig einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Da kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt eines afrikanischen Flüchtlingsjungen. Obwohl seine Frau erkrankt ist, stellt sich Marcel mit Hilfe von Bewohnern seines Quartiers gegen die Obrigkeit des Staates, die den Jungen fieberhaft sucht. Es ist Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen... Jubel am Festival von Cannes: Der Finne Aki Kaurismäki hat eine seiner besten Komödien überhaupt realisiert. Ein Film, so kämpferisch wie sein «The Man Without a Past», gleichzeitig so poetisch wie «La vie de bohème». Sorgfältig komponierte Bilder, trockener Humor, treffende Dialoge, umwerfender Charme, eine so humanistische wie romantische Feinfühligkeit - das macht «Le Havre» zu einem der schönsten Kinoerlebnisse..
Sonntag |
06.05.12 |
17:15 |
Montag |
07.05.12 |
20:15 |
Eine jüdische Russin namens Sabina Spielrein ist im Auftrag ihrer Eltern in die Burghölzli-Klinik in Zürich gebracht worden, um von dem jungen Psychiater Carl Gustav Jung, Mitbegründer der analytischen Psychologie, behandelt zu werden. Sie leidet unter hysterischen Anfällen. Die psychisch gestörte junge Frau ist überdurchschnittlich intelligent.Jung wendet bei der jungen Frau eine neue Methode an, die Psychoanalyse von Sigmund Freud. Bei den Gesprächen kommen sich Therapeut und Patientin näher. Carl Gustav Jung verspürt Zuneigung zu seiner Patientin, wahrt aber professionelle Distanz. Der unkonventionellen Psychiater Otto Gross, ebenfalls bei Jung in Behandlung,überredet Jung geradezu, sich seinen unterdrückten Gefühlen zu ergeben und sein Leben auszukosten. Die Beziehung Freuds zu Jung, den er als seinen wissenschaftlichen Erben betrachtet hatte, kriselt stark. Freud kann Jungs Überlegungen, die Parapsychologie zum Erkenntnisgewinn zu benützen, nichts abgewinnen und hält den Plan für Aberglauben.